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      Aktualisierung: 15.07.2008

 

 

Bw Senftenberg 

 

An dieser Stelle  soll in der nächsten Zeit ein Beitrag zur Geschichte des Senftenberger Bw entstehen – die lange Tradition unseres Bw ist es wert, Freunden der großen und der kleinen Bahn etwas näher zu bringen.

Vor allem soll aus der Zeit der Kohlestauber berichtet werden – Senftenberg war schwerpunktmäßig Standort für Kohlestaublokomotiven, wobei ein Großteil der hier einst beheimateten Maschinen der Baureihe 52 angehörten.

 

52-er am Bunker in SfbHier zunächst ein Foto einer 52-er am Kohlestaubbunker  im Bw Senftenberg – wann das Foto genau entstand, ist noch zu klären – die 52 9762 (siehe unten) war jedenfalls 1971 in SFB; das gleiche Motiv – aber Achsstand ist ein anderer als oben.

Auf dem Tender unser Vereinsmitglied Heinz Berger, heute 82 Jahre alt; er arbeitete als Heizer und Lokführer bei  DR  und war bis zu seiner Pensionierung  in Senftenberg stationiert.

Werner Pejga, heute 72 Jahre alt, war ebenso als Technologe Triebfahrzeuge - Betrieb bei der DR beschäftigt; beide haben als Kollegen jahrelang zusammen gearbeitet und haben uns schon viel aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der Bahn berichtet.

 

          

 

Interessierte und kommunikationsfreudige Bahnfreunde haben im Internet bestimmt schon andere Quellen mit Beiträgen zu unserem Bw gefunden. An dieser Stelle möchte ich auf die Seite von Troitzsch home.debitel.net/user/troitzsch verweisen, auf der bereits Fakten und Fotos aus dieser Zeit von Originalen und Modellen zusammengetragen wurden. Ein Besuch lohnt sich für jeden Fan!

 

In unserem Verein, der sich 1992 aus den ehemaligen AG’s Brieske und Großräschen des DMV der DDR  neu gründete sind etliche Dokumente und Fotos erhalten, die wir publizieren möchten.

 

 

Unser Verein besitzt noch einige alte Schautafeln zum Thema Kohlestaubfeuerung nach „Wendler“ – im nachfolgenden Abschnitt einige Repros; die Originalfotos stammen mit Sicherheit aus der „Vor-Internet-Zeit“ :

 

 

 

 

Mit dem System „Wendler“, siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlepptender wurden Triebfahrzeuge folgender Lokomotivbaureihen zu Versuchszwecken ausgerüstet:

 

0310(03 1087),  0710(071001)*, 0810(08 1001)*, 1710-12, 44, 52, 5810-12

* nach Ende des II. Weltkrieges im Bereich der DR verbliebene Schnellzugloks der Französischen Staatsbahn

 

Der Serieneinbau erfolgte dann aber nur in der BR 52, der späteren BR 529  .

 

Im BW Senftenberg waren bis zu 25 Kohlenstaubloks stationiert. Der Traktionswechsel zu Dieselmaschinen begann im Februar 1975 mit der Übernahme der 120 092, einer sowjetischen Großdiesellokomotive. Er endet 1979. Fünfzehn BR 120 leisteten nun die Arbeit der bis zu fünfundzwanzig BR 529.

 

           

 

 

 

BR 52 9762 1971 in SFB          BR 52 9818 1975 in SFB

 

 

 

BR 52 9426 1976 als Z-Lok in SFB          BR 52 9794 1975 in Drsd.

 

Soweit einige alte Bilder – hier noch die Bitte an alle, die an der Geschichte des BW Senftenberg und historischen Fotos interessiert sind: Wir bitten um regen Kontakt und Hinweise – wir sind für konkrete Beiträge dankbar, um diese Seite weiter gestalten zu können !

 

 

 

Brikettfabrik 

 

Auf unserer Anlage ist nun schon seit mehreren Jahren das Modell einer Brikettfabrik zu sehen, welches sich, ob der Originalität oder des Modells als solches überhaupt, großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut. Oft genug werden wir nach dem Vorbild gefragt.

Anfangs verwiesen wir immer darauf, daß das Modell, stellvertretend für viele kleinere Brikettfabriken im Lausitzer Revier, so oder ähnlich ausgesehen haben könnte, zumal die Erbauer selbst  einmal im Kohlebergbau gearbeitet hatten. Vor einiger Zeit nun, wurde Wulf Prein aus unserem Verein fündig und präsentierte uns zu aller Freude die Geschichte der Brikettfabrik „Treuherz“ bei Klettwitz.

 

 

 

 

Da unsere BfK im Modell auch für einen historischen Kompromiß steht , nahmen wir das Vorbild gern an. Das gesichtete Material erlaubt es uns, die Geschichte dieser Fabrik bis in die 60-ger Jahre des letzten Jahrhunderts zu verfolgen. Hier ein paar Auszüge davon. Unser Dank gilt in dieser Angelegenheit besonders Herrn Konzag aus der Gemeindeverwaltung für sachdienliche Hinweise.

Andere Quelle:  „Drei Jahrhunderte Lausitzer Braunkohlenbergbau“

 

 

 

 

 

Mal sehen, vielleicht findet sich noch mehr?

Also, bleibt schön neugierig ...